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E I N L A D U N G

Am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, um 18.00 Uhr, wird Frau

Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Universität Bielefeld

im Intercity- Hotel Saarbrücken
Hafenstraße 25, 66111 Saarbrücken

über das Thema

Strafverteidigung unter Druck?

sprechen.


Zur Person:

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes. Anschließend Referentin für Europäisches Recht und Strafrecht am Deutsch-Europäischen Juridicum und bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der strafrechtlichen Abteilung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes. Dort Promotion mit einer Arbeit zum Thema Unternehmenskriminalität. 2015 bis 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie (Prof. Dr. Matthias Jahn) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2017 Redakteurin und seit 2024 Herausgeberin der Zeitschrift „wistra“. 2020 bis 2022 Mitglied der Expertenkommission zur Verbesserung der Aufklärung komplexer Unglücksereignisse („Loveparade“). Seit 2022 Mitherausgeberin der Reihe „Praxis der Strafverteidigung“. Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Universität Bielefeld. Seit 2025 Leitung des DFG-geförderten Projekts „Matrix einer Gesamtreform des Strafverfahrens“ und Mitglied der Forschergruppe zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des NSU-Komplexes.

Zur Sache teilt die Referentin mit:

Der Vortrag befasst sich mit dem Umstand, dass sich die Strafverteidigung in Deutschland neuen Herausforderungen und subtilen Angriffen ausgesetzt sieht. Der Vortrag wirft Schlaglichter auf aktuelle Themen wie die Durchsuchung in Anwaltskanzleien und Privatwohnungen von Strafverteidigern, die BRAO-Reform von 2022, den § 43a Abs. 4 BRAO, die sukzessive Mehrfachverteidigung, die Rolle des Strafverteidigers als potenzieller "Enabler" sowie die Grauzonen der verbotenen Rechtsberatung. Dabei wird aufgezeigt, wie diese Faktoren Druck auf die Strafverteidigung ausüben und welche Implikationen dies für die Zukunft des Berufsstandes haben könnte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

PS: Anmeldung erbeten telefonisch unter 0681/4101-241 oder per E-Mail an weidmann@heimes-mueller.de. Der Eintritt ist auch für Interessenten frei, die nicht Mitglied des Saarbrücker Rechtsforum e.V. sind. Auf Wunsch wird eine Fortbildungsbescheinigung gem. §§ 9, 15 FAO für Strafrecht erteilt.

Parkmöglichkeiten u.a. im Parkhaus Congresshalle und im Parkhaus neben dem IntercityHotel in der Hafenstraße.